Quiero olvidarme de ti

Quiero olvidarme de cada momento contigo. Quiero olvidarme como te conocí. Quiero olvidarme como me sonrías. Quiero olvidarme como me sacas tantas risas. Quiero olvidarme de todo. Quiero olvidarme de tu olor por la mañana. Quiero olvidarme como me miraste cada vez que nos acostábamos. Quiero olvidarme como me tocaste. Quiero olvidarme de tus abrazos, tus besos. Quiero olvidarme como charlábamos toda la noche. Quiero olvidarme de como se siente tu piel. Quiero olvidarme de tu expresión en la cara cuando tienes un orgasmo. Quiero olvidarme que formabas parte de mi. Quiero olvidarme que existes en ese mundo.

Quiero olvidarme de ti.

Advertisements

Reflexiones 

Odio a esa ciudad,

Por toda esa gente,

Que se han ido

Para volver tan rápido 

Y seguir como antes 
Odio a esa ciudad,

Por tanta gente,

Que se han ido,

Para nunca volverse, ni decir 

Ni una palabra más 
Odio a esa ciudad,

Por mi misma,

Que yo me he ido,

Para nunca volver y he vuelto 
Odio esa ciudad 
Por mí misma

Que yo me he ido,

Para nunca volver y he vuelto 
Odio a esa ciudad,

Por ti. 

Que te has ido, diciendo que

Vuelvas 

Pero nunca lo harás 

Ändern.

Klar. Wir wissen alle nichts hält für immer.

Aber man denkt, mit zunehmendem Alter umso mehr, das die Dinge zählen.

Die Krisen, die man zusammen durchgestanden hat, all die guten und schlechten Momente, die man gemeinsam überstanden hat.

Man denkt, sie bedeuten etwas.

Nein.

Vielleicht nur, dass man damit doch irgendwie noch verbunden ist.

Aber Menschen ändern sich.

Wir haben uns gegenseitig die Hand gehalten, ich war für dich da, als du Hilfe gebraucht hast.

Und du für mich?

Jetzt würde ich dich gerne manchmal an deinen Haaren packen und sagen: “Sieh hin! Da sind wir!”

Während ich noch einmal Momente sehe, in denen wir zusammen gekämpft haben.

Wir haben zusammen gekämpft gegen die Ungerechtigkeit. Als du aufgeben wolltest, bin ich für dich in die Schlacht gezogen. Und du hinterher, weil du mich dann doch nicht alleine dort stehen lassen konntest.

Aber wir vergessen, dass Menschen sich ändern.

Menschen ändern sich.

Und leider, nicht alle zum Guten.

Schweigen ist Tod.

“Reden ist Silber,
Schweigen ist Gold.”

Ich sitze in der Metro.
Den Tränen nahe, schweigend.
Denke wieder daran.
Ich hab uns totgeschwiegen.
Zwischen all den verzweifelt,
dahin gegebenen Küssen.
Nach jedem Streit,
zu dem ich nichts zu sagen hatte.

Wie du meine Hand genommen hast,
ganz sanft und mir gesagt hast,
dass wir gemeinsam einen Weg finden –
Wenn ich doch mal endlich geredet habe.

Geheimnisvoll.
Vielleicht habe ich dieses Wort zu ernst genommen.
Wenn du wieder versucht hast,
etwas über mich heraus zu finden.

Jetzt sitze ich hier.
Schweigend, zwischen lauter Unbekannten,
rollt mir eine Träne über die Wange.
Ich will schreien. Ganz laut.
Doch ich bleibe stumm.
Du bist nicht hier.
Habe solange geschwiegen,
dass jetzt wo mein Drang zu reden,
So unendlich groß ist –
Du nichts mehr hören willst.

Denn das Schweigen – war unser Tod.

Einsam mit dir.

Sommer. Die volle Bahn.

Ich schwitze vor Angst, will dich nicht sehen.

Da war dieses Gefühl, dass ich weg von dir muss.

Manchmal wenn du so warst wie du bist,

wollte ich nicht mehr mit dir reden.

An einem anderen Tag, bin ich aufgewacht,

und du warst schon weg.

Mich zerfraß die Angst, du könntest nicht wieder kommen.

Dabei habe ich die Nacht zuvor, während du neben mir schliefst,

noch überlegt zu fliehen, weil ich mich so einsam fühlte mit dir.

Einmal da bin ich wirklich schon aufgebrochen,

in ein Leben ohne dich.

Da hast du mich festgehalten, in deine Arme genommen

und ich konnte und wollte da nie wieder weg.

Und ich weiß du hast mich oft gehasst,

so vieles an mir, hat dir nie wirklich gepasst.

Und obwohl es mir doch auch genauso ging,

bist du immer zurück gekehrt,

und ich hab das so gerne zugelassen.

Doch dann, unaufhaltsam, musste ich gehen,

meine Flucht war geplant, das hast du gewusst.

Trotzdem hast du versprochen,

dass wir uns wiedersehen.

Winter. In meiner kalten neuen Wohnung.

Jetzt wünsch ich mir, du wärest hier mit mir,

und wir könnten gemeinsam, ein wenig einsam sein.

Doch nun bist du der, der geflohen ist.

Der nicht mehr reden will,

dabei hab ich noch so viel zu sagen.

Zum Beispiel das es mit niemandem schöner ist,

einsam zu sein,

als mit dir.

Wurm.

Er kriecht an uns hoch. Und schlängelt sich geschickt in jede Windung.

In unseren Verstand. In unser Herz. Kalt und dreckig ist er.

Er weiß, wie er sein Gift verteilt, jeden Tag ein bisschen mehr.

Sein Ziel: Distanz, Missverständnis, Wut und Enttäuschung.

 

Da bin ich, von seinen Zweifeln befallen, steh ich einfach nur da.

Und kann nichts mehr tun. Er hat sich um mich geschlungen.

Hält mich fest und lässt nicht mehr los.

Bin gefesselt von ihm, weiche zurück und sage kein Wort.

 

Er kriecht weiter, umzingelt uns, beißt sich fest, es gibt kein Zurück.

Wenn man von ihm befallen ist, handelt man wieder der eig’nen Interessen.

Er weiß, wie er Mauern erbaut, jeden Tag höher und unüberwindbar.

Sein Ziel: unerfülltes Verlangen, Trauer und Einsamkeit.

 

Da bist du, von seinem Gift vollgesogen, versprühst du es.

Nichts ist mehr richtig. Er hat deine Herzlichkeit aufgefressen.

Hält sich an ihr fest und lässt nicht mehr los.

Du bist besessen von ihm, fluchst und stichst auf mich ein.

 

Er hat uns gefangen, als wir einmal unachtsam waren. Schlich sich an.

Gewunden hat er sich, diese boshafte Kreatur.

Umschlungen hält er, unser Verständnis füreinander, versucht’s zu zerquetschen.

Und können wir ihn nicht abschütteln, stirbt endgültig alles mit ihm.

Sehen.

Der Park.
Sicher ein Park wie jeder andere.
Aber wir waren oft zusammen dort.
Deine Küche.
Nichts besonderes.
Aber du hast dort oft für mich gekocht.
Die U-Bahn.
Schreckliche Bahn.
Aber wir haben dort zusammen jedermanns Aufmerksamkeit auf uns gezogen.
Dieser Bahnhof.
Einfach nah zu deiner Wohnung.
Oft hast du mich da abgeholt.

Ich kann keinen dieser Orte mehr sehen.
Bin weit weg. Verloren.
Und ich frage mich:
Siehst du mich wenn du dort bist?

Manche sagen, wir verbinden Orte mit Menschen.
Aber ich bin hier, wo wir nie zusammen waren und ich sehe dich.
Jeden Tag.
Und dann spielt mein Gehirn mir Streiche und ich frage mich:
Siehst du mich vielleicht nicht?
Aus den Augen, aus dem Sinn?

Gestern noch. Da sahst du mich.
Deutlicher als jemals zuvor.
Wie könnte das also heute anders sein?
Frage ich mich und hoffe,
dass meine Angst nicht recht behält.