Sin vos

Sin vos no soy nada ni nadie.

Hasta en la soledad sos la razón por la que vivo.

Sos la razón por la que escribo poemas, lleno de amor cuando nos amábamos.

Sos la razón por la que escribo historias de odio, cuando me dejaste ahí sola. Cuando me tenias tanto rencor.

Sin vos no soy nada, me das inspiración y por vos respiro. Es por vos que empiezo cada día de nuevo aunque me cuesta. Es por vos que lloro días sin parar.

Todo por vos.

Me das el aire que respiro y me lo quitas cuando sea el tiempo.

Vivo por vos, sos la única razón.

Por vos.

Siempre.

Hasta el último respiro.

Vos – la vida.

Advertisements

Quién soy yo?

He visto mi cara,

un millón de veces.

Pero en muchos días,

veía a otra persona.

En algunos días,

la chica hermosa,

a veces tan fea.

En otros días,

no me reconoció.

Y siempre me preguntaba:

Quién soy yo?

Todavía estoy buscando,

y cuándo veo mi cara,

cambio la pregunta:

Quién quiero ser?

Spiegel

IMG_1766

 

Ich liebe dich nicht.

Ich meine – ich liebe so viele Sachen an dir,

die ich bei mir selbst nicht wieder finden kann.

Wie du Probleme angehst,

und dich von ihnen nicht einschüchtern lässt.

Wie du das Leben genießt,

und dich dabei von nichts aufhalten lässt.

Wie du noch immer kindisch sein kannst,

und es dir egal ist, was die Anderen sagen.

Ja.

Ich liebe dich nicht.

Denn ich liebe mich nicht,

wie ich bin.

Ich sehe in dir, was ich war,

was ich liebte.

An mir.

Und vielleicht.

Könnte ich dich lieben,

wenn ich wieder wäre,

was ich war,

was ich liebte.

An mir.

Und vielleicht.

Könntest du mich lieben,

wenn ich wieder wäre,

wer ich war,

weil ich es eigentlich immer noch bin.

Doch vielleicht könnte ich dann nicht.

Dich nicht lieben.

Weil ich wieder wäre,

so wie ich mich liebte.

Und dann brauche ich dich nicht,

um zu finden,

was ich vergessen habe.

In mir.

Die Liebe.

Für mich.

Am Ende ohne dich.

Januar 2014

Der Neid

Ich weiß.

Du hast so sehr gekämpft.

So sehr.

Und ich sollte mich freuen.

Für dein unendliches Glück.

Du hast dich so sehr gefreut.

Es mir als erstes erzählt.

Und seitdem.

Zerfrisst er mich.

Denn noch vor Kurzem,

da sah es so aus,

als bekäme ich all das auch,

so viel Glück.

Schon zerbrochen.

Und nun ist er hier.

Mit mir.

Er nagt an mir.

Macht mir ein schlechtes Gewissen.

Ich weiß.

Ich sollte mich freuen.

Für dich.

Doch er packt mich schon wieder.

Weil ich nicht haben kann,

was du gerade hast.

Und ja.

Ich hasse mich dafür.

Für dieses Gefühl.

Es ist wie es ist.

Beschissenes Timing.

Mein Glück ist geplatzt,

als deins gerade wuchs.

Und er will hier bleiben.

Versuche ihn zu bändigen.

Weil du es verdient hast.

Du hast so sehr gekämpft.

Träume…

Sie gehen an mir vorbei.

Mit ihren Träumen.

Denn sie wissen noch nicht,

was hier auf sie lauert.

Hör sie lachend Pläne schmieden,

für die gesamte nächste Zeit.

Denn sie wissen noch nicht,

dass all das platzen wird.

Ich bin ihnen einen Schritt voraus.

Meine Uhr tickt hier schon länger.

Und ich weiß schon wie das ist,

wenn jeder Traum zerplatzt.

Ich weiß wie es sich anfühlt,

mit dem Rucksack voller Pläne,

der an jeder Ecke mehr zerstört wird,

und am Ende ganz aufreisst.

Momente

Es ist nur ein Moment –
wie du lächelst,
meine Hand nimmst.
Schon vorbei.
Ich lechze,
ich warte,
ich leide.
Leide. Und warte.
Für jeden dieser Momente.
Denn das ist, was wir sind,
wie ich bin,
wie du bist,
wir leben dafür.
Für Momente.
Wie diesen.
Und er wird nie wieder sein.
Und so halte ich ihn.
In meiner Erinnerung.
Ganz fest.
Bis wir nicht mehr sind.
Und jeder Moment,
den wir hatten,
wird uns dann wehtun.
So schmerzen –
und doch:
War es gut ihn zu haben.
Denn wir leben dafür.
Für. Momente.