Verlieren.

Mein Kopf im Wind,

stehe ich da,

und ich weiß, es ist egal.

Egal wo ich bin,

egal wohin ich geh.

Es tut sowieso weh.

Zu verlieren.

Ein Stück von mir selbst,

bleibt immer hier,

bei all den Menschen, die ich geliebt.

Meine Haare im Wind,

seh’ ich nichts mehr.

Dreh mich nicht um,

mein Schluchzen schluckt der tosende Wind.

Ich lass alles hier, zurück,

für den Neubeginn.

Und doch tut es weh,

wenn man einen Teil seiner selbst verliert.

 

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Nichts.

Es gibt sie, diese Tage,

an denen man im Nichts versinkt,

Ziel verloren, falsch navigiert,

sitzt man dann da und weiß nichts mehr.

Weiß nichts mehr mit sich anzufangen,

will nicht raus, niemanden sehen,

will nichts tun und nichts mehr spüren,

wünscht man sich das dieser Tag vergeht.

Doch je mehr an diesen Tagen,

das Nichts alles erfüllt,

umso langsamer ticken die Uhren,

man könnte schwören,

eine Sekunde, länger als eine Stunde sonst,

Zeitgefühl verloren,

denkt man vor sich hin,

denn nichts denken ist nicht möglich,

auch wenn das des Rätsels Lösung wär’.

Diese Tage kriechen langsam,

zerfressen den Verstand,

doch auch sie haben ein Ende,

ein Ende mit der Chance auf Neubeginn.