Ich gehe…

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Es ist komisch,

immer wollte ich hier weg,

und jetzt wo der Tag,

immer näher rückt,

sehe ich die Schönheit wieder,

dieser Stadt.

Mein Herz kann hier wieder lachen,

die Sonne scheint wieder in mein Gesicht,

so schön, so schrecklich schön,

das bist du,

geliebt, gehasste Heimatstadt.

Und plötzlich gibt es da auch Liebe,

die die bleibt,

und nicht so schnell verglüht,

die Tage laufen,

sie laufen mir davon,

doch jeder schöner,

immer besser.

Doch ich weiß,

ich muss gehen

und das Land verlassen,

denn diese Schönheit seh’ ich nur

im Gehen,

werd wieder kommen,

nur zu Besuch,

und hör dein Lachen,

du geliebt, gehasste,

Heimatstadt.

Dazu passend von Clueso:

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Die Reisende.

Und plötzlich war da Nichts.

Den Boden unter meinen Füßen verloren,

eine unendliche Reise.

Nur in mir selbst.

Tagein, tagaus.

Immer weiter.

Doch weiß nicht wohin.

Suche die Heimat, den Ort der Bestimmung.

Nicht damit die Reise endet,

denn unsere Reisen enden nie,

aber damit sie ein Ziel hat,

an das man immer zurückkehren kann.

Dieser Ort, ist irgendwo,

versteckt, in mir selbst.

Und ich reise,

drehe mich im Kreis,

bis ich ihn finde,

und dort Luft schnappen kann.

An dem Ort wo man nach jeder Reise

ein bisschen Ruhe findet,

ein kleines Stück Glück,

ein Zuhause.

Doch noch suche ich die Tür.

Und bis ich sie finde,

reise ich weiter,

rastlos,

Tagein, Tagaus.

Generation Lost.

Wir sind frei.

Frei von Grenzen.

Spare genug Geld,

und du kannst nahezu überall hin.

Wir reisen,

und verhungern,

an unserer Sucht,

nach unendlichen Weiten,

neuen Abenteuern.

Wir sind so verloren,

in einer Welt mit kaum Grenzen,

wo wir keine Heimat finden,

weil es uns stetig weiter treibt.

Manchmal, da nenne ich es Freiheit

und manchmal Gefängnis,

ab und an wenn das Fernweh,

mich wieder mal packt,

hoffe ich ganz heimlich und leise,

das am nächsten Ort,

die Reise ein Ende findet,

ein endgültiges Ziel.