Desvanecer 

Realmente necesitaba muchísimos años para entender realmente, que el tiempo no se puede recuperar. Los momentos que perdimos están perdidas para siempre. 

Y a veces noto, que mis recuerdos se desvanecen. 

Aunque hago todo para recuperar cada recuerdo en mi imaginación. 

Y después hay las heridas. 

Nos dicen que van a desvanecerse también. 

Pero no es verdad. 

Hay heridas que duelen toda una vida. 

El tiempo solo nos ayuda a no pensarlas tanto como antes. 

Pero un día te levantes y esa herida está sangrando de nuevo como si hubiera sido hoy. 

Y no puedes hacer nada. Estás ahí. Con tus recuerdos desvanecidas y tus heridas frescas. 

El tiempo se va. 

Cada día queda un día menos para vivir locamente y un día menos para volver a encontrarte con tu piel incólume. 

Nicht auffindbar.

Es wär’ gelogen, das jetzt alles besser ist.

Es ist nicht besser, nur anders.

Man kann es so wunderbar verdrehen.

Du würdest mir aber eh nicht glauben.

Es ist so anders, da sind so viele Dinge die fehlen,

und so viele die vorher gefehlt haben.

Kann es drehen und wenden,

verschieben, herum gehen,

von allen Seiten betrachten.

Nein es ist nicht besser, aber du weißt,

schon so viel länger als ich,

hätte ich diesen Schritt nicht gemacht,

hätte ich das bereut, dir vorgeworfen,

aber vor allem mir selbst.

Das Paradoxe daran ist, dass ich nun auch bereue,

ihn gemacht zu haben.

Du schaust mich an uns sprichst es aus.

Glück fehlt hier, an diesem Ort.

Aber es hätte auch dort gefehlt,

wo wir waren, wo ich war.

Wir können diese beiden Punkte nicht verbinden,

Was hier jetzt fehlt, war in dem anderen vorhanden,

und was hier vorhanden, hatte dort gefehlt.

Vielleicht sind wir einfach nie zufrieden,

vielleicht lernen wir aber auch aus unseren Fehlern nicht.

Denn man kann nicht zurück,

und jede neue Situation ist ganz anders,

da hilft dann die alte Erfahrung nicht.

Stehst da und schaust mich noch an,

ja, ich gebe es zu,

ich habe auch hier nicht gefunden,

wonach ich gesucht habe,

aber ich kann auch nicht zurück.

Vielleicht suche ich noch mal einen neuen Weg,

und vielleicht frage ich dich vorher,

diesmal frage ich dich und gehe nicht einfach,

ob du ein Stück weit mitkommen magst.

Auf diesem Weg,

du darfst auch sagen, wenn du glaubst,

ich biege mal wieder falsch ab.

Komm einfach mit und dreh mich,

wenn du magst,

dreh mich –

in die andere Richtung.

Abgestellt

Und wenn es mir schlecht geht,

ruf ich noch immer deine Nummer an,

auch wenn ich weiß,

dass sie dein Telefon längst abgestellt haben,

und wenn dann die Frau am anderen Ende sagt,

dass die Nummer nicht vergeben ist,

hör ich nur den Piepton,

und bilde mir ein, es ist die Mailbox.

Und in Gedanken verloren,

spreche ich dir rauf und sage mir,

morgen rufst du mit Sicherheit zurück.

Ja, ich weiß, dieser Anruf kommt nie mehr,

aber es beruhigt mich manchmal, selten,

es mir nur vorzustellen,

es könnte doch so sein.

Es wär’ alles nur ein Albtraum und du stehst gleich vor mir,

so wie damals, immer lachend, immer froh,

und wenn wir mal verzweifelt waren,

zogen wir uns gegenseitig wieder hoch.

Und wenn ich dein Lachen doch zu sehr vermiss’,

dann mach ich mich auf den Weg,

zu deiner Wohnung – und drück die Klingel ganz fest.

Wenn du mir dann nicht öffnest,

denk ich nur, du bist nur kurz im Supermarkt,

und warte still vor deiner Tür.

Und wenn du dann wie immer jetzt, nicht kommst,

sag ich mir selbst, du bist bestimmt noch ausgegangen.

Manchmal doch, öffnet mir dieser andere Mann die Tür,

redet wild auf mich ein, doch ich hör nur was ich hören will:

Er ist verreist, kommt nächste Woche schon zurück.

Und ich geh nach Haus’ und warte dort auf dich.

Jetzt sitz ich hier und wähle diese Nummer,

die einst dir gehört’,

und ich hab Angst vor dem Tag,

an dem sie sie neu vergeben ist,

und mich am anderen Ende,

plötzlich jemand anderes begrüßt.

Ich gehe…

Video

Es ist komisch,

immer wollte ich hier weg,

und jetzt wo der Tag,

immer näher rückt,

sehe ich die Schönheit wieder,

dieser Stadt.

Mein Herz kann hier wieder lachen,

die Sonne scheint wieder in mein Gesicht,

so schön, so schrecklich schön,

das bist du,

geliebt, gehasste Heimatstadt.

Und plötzlich gibt es da auch Liebe,

die die bleibt,

und nicht so schnell verglüht,

die Tage laufen,

sie laufen mir davon,

doch jeder schöner,

immer besser.

Doch ich weiß,

ich muss gehen

und das Land verlassen,

denn diese Schönheit seh’ ich nur

im Gehen,

werd wieder kommen,

nur zu Besuch,

und hör dein Lachen,

du geliebt, gehasste,

Heimatstadt.

Dazu passend von Clueso: