Nicht auffindbar.

Es wär’ gelogen, das jetzt alles besser ist.

Es ist nicht besser, nur anders.

Man kann es so wunderbar verdrehen.

Du würdest mir aber eh nicht glauben.

Es ist so anders, da sind so viele Dinge die fehlen,

und so viele die vorher gefehlt haben.

Kann es drehen und wenden,

verschieben, herum gehen,

von allen Seiten betrachten.

Nein es ist nicht besser, aber du weißt,

schon so viel länger als ich,

hätte ich diesen Schritt nicht gemacht,

hätte ich das bereut, dir vorgeworfen,

aber vor allem mir selbst.

Das Paradoxe daran ist, dass ich nun auch bereue,

ihn gemacht zu haben.

Du schaust mich an uns sprichst es aus.

Glück fehlt hier, an diesem Ort.

Aber es hätte auch dort gefehlt,

wo wir waren, wo ich war.

Wir können diese beiden Punkte nicht verbinden,

Was hier jetzt fehlt, war in dem anderen vorhanden,

und was hier vorhanden, hatte dort gefehlt.

Vielleicht sind wir einfach nie zufrieden,

vielleicht lernen wir aber auch aus unseren Fehlern nicht.

Denn man kann nicht zurück,

und jede neue Situation ist ganz anders,

da hilft dann die alte Erfahrung nicht.

Stehst da und schaust mich noch an,

ja, ich gebe es zu,

ich habe auch hier nicht gefunden,

wonach ich gesucht habe,

aber ich kann auch nicht zurück.

Vielleicht suche ich noch mal einen neuen Weg,

und vielleicht frage ich dich vorher,

diesmal frage ich dich und gehe nicht einfach,

ob du ein Stück weit mitkommen magst.

Auf diesem Weg,

du darfst auch sagen, wenn du glaubst,

ich biege mal wieder falsch ab.

Komm einfach mit und dreh mich,

wenn du magst,

dreh mich –

in die andere Richtung.

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