Umdrehen.

“Es ist zu spät.”

Das Ticken. In meinem Kopf.

Es wird lauter, pochend.

Aber das Leben – ist keine Uhr.

Kann die Zeiger noch so fest packen,

es geht nicht zurück.

Stelle mir vor, während ich rückwärts gehe.

Wie alles mit mir, auch rückwärts läuft.

Doch schon wieder ein neuer Morgen.

Sie nennen es: “Neubeginn”.

Doch es war alles gelogen.

Nicht für alles gibt es eine zweite Chance.

Läufst du vorbei, war’s das auch schon.

Ich laufe zurück, doch es ist nicht mehr da.

Das Ticken. Nur das. Das ist immer da.

Falsche Entscheidung, kein Weg zurück.

Dreh mich im Kreis, doch im Uhrzeigersinn.

Es ist alles ein Wahnsinn,

und die Zeit, sie verrinnt.

Ihr ist es egal, dass ich hier stehe,

mit meiner falschen Entscheidung,

nun auch nicht mehr vorwärts kann.

Will nur noch zurück, doch es ist längst zu spät.

Und sie tickt fröhlich weiter,

als wär’ das alles nie geschehen.

 

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3 thoughts on “Umdrehen.

  1. Ich glaube, dass es immer eine zweite Chance oder zumindest eine andere Lösung gibt, denn auch wenn die Verzweiflung übermächtig scheint, gib den Mut nicht auf, denn Weglaufen ist keine Dauerlösung.

    • Danke für deinen Beitrag! :). Ich gebe dir natürlich recht. Allerdings geht es in dem konkreten Beitrag nicht um das Aufgeben an sich. Sondern darum, zu sehen, dass es Dinge gibt, Chancen, die man nicht verpassen soll, sondern sich dem widmen sollte, wenn sie vor einem sind. Sonst steht man später da und es ist tatsächlich zu spät. Wir können die Uhr nunmal nicht zurück drehen.

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