Zeit.

Sie rennt, sie schleicht, sie fehlt. Manchmal, da vergeht sie nie.

Ab und an zwingt sie mich in die Knie.

Rinnt durch meine Hände, kann sie nicht festhalten.

Kann sie nicht zurückdrehen, hab sie verlor’n.

Wenn sie so schwindet, wie in diesen Tagen,

will ich sie aufhalten, sie einfrier’n, nur in ein paar Momenten.

Bevor diese Phase meines Lebens für immer vorbei…

Wie konnte ich jemals so töricht sein?

So oft habe ich mir gewünscht, dass Tage vergeh’n,

dass sie schneller verrinnt, sie kam mir so endlos vor.

Es war Selbstbetrug, wir müssen sie nutzen,

so lang sie uns noch verbleibt.

So wie jetzt, wo sie viel zu schnell rennt,

sollte jeder Tag sein, vom Rest meines Lebens,

denn wollen wir sie anhalten, bedeutet dies nur,

das wir leben, mit jedem Atemzug.

 

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s