Eine Chance.

Zeit alles stehen zu lassen,

denn in jeder Krise liegt auch eine Chance.

Ein Neubeginn.

Zeit, neue Wege zu gehen,

das Land zu verlassen,

einfach zu gehen,

ohne sich umzusehen.

Während ich sehe wie meine Wohnung sich leert,

mein eigener kleiner Platz,

für so viele Jahre,

kommt ein bisschen Wehmut auf.

Aber ich weiß es besser.

Ich werde es nicht bereuen,

ein Leben zu verlassen,

mit dem ich nicht glücklich war.

Während ich alles verkaufe oder verschenke,

spüre ich, dass ich all die Dinge nicht vermisse.

Kaum sind sie weg, schon vergessen.

Lasse sie hinter mir,

es sind nur noch ein paar Wochen.

Durchhalten.

Weitermachen.

Bis zum Neuanfang.

Zeit, alles hinter sich zu lassen.

Und nie mehr zurück zu sehen.

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Te vi ayer.

Te vi ayer.

En mi calle.

Estuviste aquí.

Sólo un poco lejos.

Pero cuando me acerque –

no eras.

Te vi.

En el metro.

En un concierto.

En el parque.

Te vi.

En cualquier lugar.

Pero nunca.

Realmente eras allí.

Por qué nunca estuviste.

Nunca estuviste aquí.

Y nunca llegarás.

Te veo.

Cuando abandono mi casa.

Siempre.

Sueño de tu cara.

Pero nunca encuentro.

En tus gemelos.

Que están en toda la ciudad.

Pero nadie de ellos,

tiene esta cara.

Tan hermosa.

Con esta sonrisa increíble.

Y nunca te veré sonreír aquí.

Y espero que ahora.

Ahora sonrías.

Dondequiera que estas.

De esta manera sonriamos juntos.

Y nos vemos, si nos vemos.

En nuestros corazones.

Veo tu sonrisa.

Tan maravillosa.

Te veo,

te vi.

Cada día.

Aquí.

Trophäe

Ich war deine Trophäe,

so eine, die man in dieses Zimmer hängt,

dass nicht für jeden zugänglich ist,

weil man sie nicht teilen will.

Die an der Wand hängt,

oftmals unbeachtet,

und nur manchmal,

wenn die Nostalgie aufkommt,

die Erinnerung an diese besondere Jagd,

dann schaut man sie sich an,

zeigt sie ausgewählten Freunden.

Ja, ich bin noch immer deine Trophäe,

die nicht mehr gehen kann,

ein wilder Hirsch,

kann nachdem er erlegt wurde,

ja schließlich auch nicht in den Wald zurück.

Vielleicht ist mein Geweih zu schön,

als dass du mein Antlitz jemals von der Wand nehmen könntest,

doch erlegt ist erlegt,

und reicht nicht aus,

und jedes Mal, wenn meine Augen funkeln,

dort oben, an deiner Wand,

es so ausschaut, als wäre noch ein Hauch Leben in mir,

und es kurz so scheint,

als würdest du sie wieder jagen können,

die Trophäe,

dann willst du sie nicht ziehen lassen,

denn erlegt ist erlegt.

Sie bleibt was sie ist.

Eine Trophäe.

Glück

Danke.

Dass ihr mir schon sehr früh beigebracht habt,

was Glück n i c h t ist.

Glück ist nicht,

Geld zu haben, statt Liebe,

alle Möglichkeiten zu bekommen,

statt einmal Anerkennung.

Überall hin zu können,

ohne jemals eine Heimat zu haben.

Nur nach Leistung zu streben,

ohne eine einzige Umarmung.

Danke.

Dass ihr mir beigebracht habt,

was ich nicht möchte,

wonach ich niemals streben werde.

Danke.

Nein, kein Danke.

Dass ihr mich ziellos hinterlassen habt,

ohne ein Gefühl,

für die richtigen Entscheidungen,

um Glück zu finden.

Ich weiß nur eins,

Glück war nicht,

was ihr mir beigebracht habt,

ich weiß,

dass ich lieber ewig suche,

noch dreitausend Fehler mache,

wenn sie mir helfen zu finden,

was wichtiger ist als:

Geld,

Macht,

Leistung.

G l ü c k.

Ein bisschen habe ich schon,

allein durch die Erkenntnis.

Generation Lost.

Wir sind frei.

Frei von Grenzen.

Spare genug Geld,

und du kannst nahezu überall hin.

Wir reisen,

und verhungern,

an unserer Sucht,

nach unendlichen Weiten,

neuen Abenteuern.

Wir sind so verloren,

in einer Welt mit kaum Grenzen,

wo wir keine Heimat finden,

weil es uns stetig weiter treibt.

Manchmal, da nenne ich es Freiheit

und manchmal Gefängnis,

ab und an wenn das Fernweh,

mich wieder mal packt,

hoffe ich ganz heimlich und leise,

das am nächsten Ort,

die Reise ein Ende findet,

ein endgültiges Ziel.

La prisionera

Es tarde.

Otra vez.

No puedo dormir y –

no puedo descansarme.

Mis pensamientos giran.

Prisionera.

En mi propia cabeza.

Y cuando puedo dormir.

Sólo un segundo,

y tengo este sueño,

sólo un momento,

intento sujetarle.

Porque en este sueño,

todavía está todo bien.

No quiero despertarme,

necesito este sueño,

para sobrevivir,

una vez más.