Der Neid

Ich weiß.

Du hast so sehr gekämpft.

So sehr.

Und ich sollte mich freuen.

Für dein unendliches Glück.

Du hast dich so sehr gefreut.

Es mir als erstes erzählt.

Und seitdem.

Zerfrisst er mich.

Denn noch vor Kurzem,

da sah es so aus,

als bekäme ich all das auch,

so viel Glück.

Schon zerbrochen.

Und nun ist er hier.

Mit mir.

Er nagt an mir.

Macht mir ein schlechtes Gewissen.

Ich weiß.

Ich sollte mich freuen.

Für dich.

Doch er packt mich schon wieder.

Weil ich nicht haben kann,

was du gerade hast.

Und ja.

Ich hasse mich dafür.

Für dieses Gefühl.

Es ist wie es ist.

Beschissenes Timing.

Mein Glück ist geplatzt,

als deins gerade wuchs.

Und er will hier bleiben.

Versuche ihn zu bändigen.

Weil du es verdient hast.

Du hast so sehr gekämpft.

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2 thoughts on “Der Neid

  1. Gefällt mir sehr gut wie du das in Worte verpackt hast. Konnte mich direkt hineinfühlen, nicht nur weil ich es von mir selbst kenne.

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