Träume…

Sie gehen an mir vorbei.

Mit ihren Träumen.

Denn sie wissen noch nicht,

was hier auf sie lauert.

Hör sie lachend Pläne schmieden,

für die gesamte nächste Zeit.

Denn sie wissen noch nicht,

dass all das platzen wird.

Ich bin ihnen einen Schritt voraus.

Meine Uhr tickt hier schon länger.

Und ich weiß schon wie das ist,

wenn jeder Traum zerplatzt.

Ich weiß wie es sich anfühlt,

mit dem Rucksack voller Pläne,

der an jeder Ecke mehr zerstört wird,

und am Ende ganz aufreisst.

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Momente

Es ist nur ein Moment –
wie du lächelst,
meine Hand nimmst.
Schon vorbei.
Ich lechze,
ich warte,
ich leide.
Leide. Und warte.
Für jeden dieser Momente.
Denn das ist, was wir sind,
wie ich bin,
wie du bist,
wir leben dafür.
Für Momente.
Wie diesen.
Und er wird nie wieder sein.
Und so halte ich ihn.
In meiner Erinnerung.
Ganz fest.
Bis wir nicht mehr sind.
Und jeder Moment,
den wir hatten,
wird uns dann wehtun.
So schmerzen –
und doch:
War es gut ihn zu haben.
Denn wir leben dafür.
Für. Momente.